Hilfe zu GPS und Fundlisten

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Was sind Fundlisten? Pilz in Fundliste speichern
Vorhandene Fundliste ansehen Fundlisteneintrag bearbeiten / ändern
NEU Fundliste teilen, löschen, umbennen, erweitern NEU Vorhandene Fundliste erweitern / weiterführen
GPS-Position speichern GPS-Position auf Karte zeigen
NEU Fundliste von WhatsApp, Email empfangen NEU GPX-Datei aus Fundliste erzeugen
NEU GPX-Daten in Karten-App anzeigen NEU GPX-Daten in Karten-App löschen
GPS-Genauigkeit Am PC bearbeiten
CSV-Dateiaufbau Zeichensatz
Datenschutz
Was sind Fundlisten?

Fundlisten speichern Pilzfunde und Fundorte. Für jeden Tag wird eine eigene Fundlisten-Datei angelegt. Gespeichert wird in der Namen-Suche oder der Pilzbeschreibung, in dem dort auf FUNDLISTE geklickt wird. Es erscheint ein Pop-Up-Menü mit wählbaren Optionen. Siehe Pilz in Fundliste speichern.

Der Menüpunkt Fundlisten auf dem Startbildschirm öffnet den Fundlistenmanager und zeigt alle bisherigen Fundlisten an. Klick auf eine Fundliste öffnet deren Inhalt mit den Einzelfunden. Hier kann man durchblättern, durch ÄNDERN einen Einzelfund bearbeiten oder durch langen (!) Klick die Pilzbeschreibung öffnen.

Die Fundlisten werden in sogenannten CSV-Dateien (Comma-Separated-Values) gespeichert, die viele Programme lesen können. Das Trennzeichen ist Semikolon ";". Sonderzeichen sollten vermieden werden, Semikolon ist in Texten verboten und wird automatisch durch Doppelpunkt ":" ersetzt.

Die Fundlisten werden auf der internen SD-Karte im Verzeichnis ../MeinePilze/Fundlisten gespeichert.

Pilz in Fundliste speichern

Die Namen-Suche liefert eine Liste mit Pilznamen. Bei allen gültigen Hauptnamen können sie das Feld FUNDLISTE anklicken. Bei Synonymen klicken sie auf den Pilznamen. Es erscheint die Pilzbeschreibung mit dem zugehörigen Hauptnamen.

Befinden sie sich in einer Pilzbeschreibung, so klicken sie dort auf das Feld FUNDLISTE.

In beiden Fällen erscheint der Dialog Speichern in Fundliste mit dem Pilznamen, dem Finder, dem Bestimmer, einer Bemerkung, dem Dateinamen und Datum/Uhrzeit.

JA speichert sofort den Fund ohne Positionsdaten in der Datei mit dem aufgeführten Dateinamen.

JA, MIT GPS öffnet den Dialog Erfasse Position zum Empfangen der GPS-Positionsdaten, siehe GPS-Position speichern.

EINTREG ÄNDERN öffnet einen weiteren Dialog zum Verändern von Pilzart, Finder, Bestimmer, Bemerkung und Dateinamen, siehe Funddaten bearbeiten.

NEIN bricht den Vorgang ab.

Vorhandene Fundliste ansehen

Eine Fundliste öffnen

Klicken sie am Startbildschirm auf Fundlisten, so öffnet sich die Liste aller bisher gespeicherten Fundlisten. Sie ist umgekehrt alphabetisch geordnet. Die neuesten Fundlisten stehen oben, wenn sie das vorgeschlagene Namensschema verwenden.
Ein Klick auf eine der Fundlisten öffnet diese zur Ansicht.

In der Fundliste öffnet ein langer (!) Klick auf einen Einzelfund zugehörige Pilzbeschreibung.

Mit ÄNDERN gelangen sie in das Menü Fundlisteneintrag ändern um einen Eintrag zu bearbeiten.

Mit KARTE werden sie zu einer Karten- bzw. Navi-App geleitet, um sich dort den genauen Fundort anzeigen zu lassen. Das wird nur bei Funden mit GPS-Koordinaten angeboten.

Mit der Zurück-Taste kommen sie in die Fundlistenübersicht zurück.

Fundlisteneintrag bearbeiten / ändern

Im Funddaten-Editor können sie die Pilzart, den Finder, den Bestimmer, die Bemerkung, aber auch den Dateinamen ändern.

PILZART ÄNDERN (NEU) öffnet die Namenssuche und erlaubt es eine andere Pilzart auszuwählen. Synonyme werden nach Anklicken des Namens sofort und ohne Rückfrage in den derzeit aktuellen gültigen Namen umgewandelt. Es erscheint aber ein Text, der darauf hinweist.

Finder dient zum Speichern des Findernamens. Sie dürfen hier aber auch etwas völlig anderes eingeben. Wie auch in allen anderen Eingabefeldern sind Sonderzeichen zu meiden, Semikolon ";" darf niemals verwendet werden und wird automatisch durch Doppelpunkt ":" ersetzt.

Bestimmer dient zum Eingeben des Bestimmers des Pilzes. Auch dieses Feld darf anders benutzt werden.

Bemerkung nimmt Kommentare zum Fund auf. Auch hier dürfen sie das Feld anderweitig nutzen.

Dateiname ist der Dateiname, unter dem der Fund gespeichert wird. Die App gibt täglich einen neuen Namen in der Form FLjjmmtt vor. FL steht für Fundliste, jj für Jahr, mm für Monat und tt für Tag. Sie können auch einen beliebigen anderen Namen wählen. Vermeiden sie Umlaute (ä, ö, ü, ß), Sonderzeichen und Leerzeichen. Ich empfehle den vorgegebenen Namen beizubehalten und hinten einen Kurznamen für das Fundgebiet anzuhängen, wie z.B. FL161102HarzAltenau. Dann sind ihre Fundlisten automatisch nach Datum sortiert. Spätere Funktionen, die mit dem Dateinamen arbeiten, werden dieses Namensschema bevorzugt verwenden.

Mit EINTRAG SPEICHERN wird gespeichert, mit der Zurück-Taste brechen sie den Vorgang ab.

Hinweis: Ändern sie den Dateinamen bei einem neuen Fund, so wird eine neue Fundliste angelegt, die nur diesen einen Fund enthält. Alle zukünftigen Funde werden in diese neue Liste eingetragen. Die alte Fundliste, wenn vorhanden, bleibt unverändert erhalten.

Hinweis: Ändern sie hingegen den Dateinamen beim Ändern eines Fundes, so wird ebenfalls eine neue Fundliste als Kopie der alten Fundliste angelegt. Sie enthält alle Funde der alten Liste und den geänderten Fund. Die alte Fundliste bleibt unverändert erhalten. Alle zukünftigen Funde werden NICHT in diese neue Fundliste geschrieben, sondern weiterhin in die bis dahin aktive Liste.

Tipp: Den Dateinamen sollten sie beim ersten Fund des Tages ändern, indem sie z.B. einen Kurznamen des Fundgebietes an den Dateinamen anhängen. Anschließend wird Ihnen für den Rest des Tages immer wieder dieser neue Name vorgeschlagen. Wechseln sie am selben Tag das Gebiet, so ändern sie nur den Gebietsnamen. Ab dann wird eine neue Fundliste mit diesem neuen Namen weitergeführt.

Fundliste teilen, löschen, umbennen, erweitern NEU

Klicken sie auf der Startseite auf den Menüpunkt Fundlisten. Es erscheinen alle bisher erstellten Fundlisten. Ein langer (!) Klick auf eine der Fundlisten öffnet das Auswahlmenü für die Funktionen Teilen, Löschen, Umbenennen und Erweitern.

Teilen (NEU) übergibt die ausgewählte Fundliste einem Messenger (z.B. WhatsApp, Email o. ä.), so dass sie die Fundliste an andere Pilzfreunde versenden können. Verfügt der Empfänger ebenfalls über die App , so kann er die Fundliste anklicken, auf seinem Gerät ansehen und ggf. speichern.

Löschen (NEU) löscht die Fundliste unwiderruflich. Es wird noch einmal kurz nachgefragt und dann wird wirklich gelöscht.

Umbenennen (NEU) erlaubt es, den Dateinamen der Fundliste zu ändern. Es wird empfohlen eine einheitliche und leicht wiedererkennbare Namensgebung zu verwenden. Empfohlen wird ein Name in der Form FLjjmmttGebiet.csv. Dabei steht FL für Fundliste, jj für das Jahr, mm für den Monat, tt für den Tag und Gebiet für eine Kurzbezeichnung des Fundgebietes. Bei dieser Namensgebung sind die Fundlisten bei alphabetischer Sortierung leicht wieder zu finden.

Erweitern (NEU) beschreibt eine schon lange gewünschte Funktion. Oft werden nach einer Pilzexkursion Funde nachgemeldet. Diese sind jetzt leicht an das Ende vorhandener Fundlisten anhängbar. Die App merkt sich den Namen der ausgewählten Fundliste und zeigt dies mit einer kurzen Meldung an. Anschließend verhält sie sich so, als wäre dies die aktuelle Fundliste. Alle jetzt eingegebenen Funde werden ans Ende diese Fundliste angehängt. Verlassen sie mit der Zurück-Taste die Liste der Fundlisten und geben sie ihre Funde wie gewohnt ein.

Vorhandene Fundliste um weitere Funde erweitern NEU

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine vorhandene Fundliste um neue Funde zu erweitern:

Empfohlen wird das Aufsuchen der Fundliste über die Funktion Fundliste auf der Startseite. Es werden alle vorhandenen Fundlisten angezeigt. Wählen sie die zu erweiternde Fundliste mit einem langen (!) Klick aus. Im folgenden Auswahlmenü klicken sie auf Erweitern, wie im Kapitel Fundliste erweitern beschrieben. Die App merkt sich den Fundlisten-Namen und verhält sie sich so, als wäre dies die aktuelle Fundliste. Alle jetzt eingegebenen Funde werden ans Ende diese Liste angehängt. Geben sie nun ihre Funde wie gewohnt ein.

Nicht empfohlen wird ein Verfahren zum schnellen Ergänzen vorhandener Fundlisten. Sie erreichen sie ebenfalls über die Funktion Fundliste auf der Startseite. Wählen sie die zu erweiternde Fundliste mit einem kurzen (!) Klick aus. Am Fundlistenende befindet sich ein Feld zum nachträglichen Einfügen eines weiteren Fundes. Klicken sie auf EINFÜGEN. Es erscheint der Fundlisten-Editor, wie unter Funddaten bearbeiten beschrieben. Ändern sie die Pilzart durch Klick auf PILZART ÄNDERN auf die gewünschte Art und füllen sie ggf. auch die anderen Felder aus.

GPS-Position speichern

Möchte man einen Pilzfund mit Positionsdaten, am besten mit GPS-Genauigkeit, speichern, so muss dazu der GPS-Empfänger eingeschaltet werden. Moderne Smartphones liefern sehr schnell eine grob geschätzte Position, die nach einer Weile immer genauer wird. Da wir den Fundort möglichst genau benötigen, empfiehlt es sich abzuwarten, bis die Positionsangabe präzise genug ist. Viel besser als 10 Meter sollte man jedoch nicht erwarten.

Klickt man bei der Namen-Suche oder der Pilzbeschreibung auf FUNDLISTE so erscheint der Dialog Speichern in Fundliste. Klickt man dort auf JA, MIT GPS so versucht die App die Positionsdaten zu ermitteln. Ebenso wenn man beim Fundliste ändern auf MIT GPS SPEICHERN klickt. Es erscheint entweder der Dialog GPS einschalten oder Erfasse Position.

GPS einschalten fordert zum Einschalten des GPS-Empfängers auf. Klickt man auf GPS EINSCHALTEN, so gelangt man in das zugehörige Android-Einstellmenü. Nach erfolgreichem Einschalten erscheint der Dialog Erfasse Position. Bricht man jedoch mit ABBRUCH ab, so gelangt man ebenfalls dorthin, hat jedoch keine gültige Position.

Erfasse Position zeigt an, wann die letzte Position empfangen wurde und wie genau sie ist. Zusätzlich wird die Position in WGS84-Koordinaten und als Messtischblatt (MTB) mit Quadrant (Q) und Minutenfeld (MF) angezeigt. Darunter steht, ob die Position mit GPS (gps) oder über mobile Netzwerke (network) ermittelt wurde. In Klammern stehen die derzeit erlaubten Ermittlungsarten. GPS ein/aus schaltet ihren GPS-Empfänger über das Betriebssystem ein- bzw. aus. SPEICHERN IN FUNDLISTE trägt ihre aktuelle Position zusammen mit den Funddaten in die Fundliste ein. War bis dahin kein Empfang möglich, so wird der Fund ohne Positionsdaten gespeichert.

GPS-Position auf Karte anzeigen

Klicken sie auf dem Startbildschirm Fundlisten an und wählen sie die gewünschte Fundliste aus. Bei allen Funden, zu denen die Position gespeichert wurde, erscheint das Feld KARTE. Klicken sie darauf, so sucht Android eine geeignete Karten-App auf ihrem Smartphone, um dort die Position des Fundes anzuzeigen. So können sie ihre Lieblings-Karten-App dafür verwenden.

Ich empfehle eine Offline-App, die Karten auf ihrem Gerät speichert, damit keine Internetverbindung nötig ist. Das spart wertvolles Datenvolumen und ist im Wald oft die einzige Möglichkeit, wenn keine Mobilfunkstation erreichbar ist.

Aktuelle Versionen von Google-Maps, OsmAnd, Locus und Ape Map wurden von mir getestet, andere App's sind sicherlich auch geeignet.

Navigieren: Viele Karten-App's bieten eine Navigation von ihrem aktuellen Standort zu der übermittelten Position an, einige auch für Fußgänger

Teilen: Einige Karten-App's erlauben über die Teilen-Funktion ein Versenden der Positionsdaten z.B. via WhatsApp oder andere Messenger.

Datenformat: Es wird ein von Google / Android vorgegebenes Standard-Datenformat in der folgenden Form an die Karten-App übergeben:
geo:0,0?q=52.123456,10.123456(Fliegenpilz)

Hinweis: Manche Karten-App's versuchen den Begriff in Klammern (im o.g. Beispiel Fliegenpilz) als Adresse auszuwerten und zeigen dann deren Position an. Das ist bei den Karten-App's von Version zu Version sehr unterschiedlich. Gut, dass kein Pilz Eiffelturm oder Kölner Dom heißt Smilie

Fundliste von WhatsApp, Email etc. empfangen NEU

Mit der Funktion Teilen (siehe Kapitel Fundliste teilen) können Fundlisten mit einem Messenger wie WhatsApp, Email oder andere gesendet werden.

Empfangen und Anzeigen:
Empfangen sie so eine Meldung mit angehängter Fundliste (CSV-Datei), so klicken sie die Fundliste an. Das Betriebssystem fragt sie, mit welcher App sie die Fundliste öffnen möchten. Wählen sie man , so wird die Fundliste direkt an die App übergeben und geöffnet.

Schließen und Speichern:
Schließen sie die Fundliste z. B. durch die Zurück-Taste, so erscheint ein Dialog, der sie fragt, ob sie die Fundliste auf ihrem Gerät speichern möchten. Hier können sie auch einen vernünftigen Namen wählen. Anschließend wird die App automatisch nach wenigen Sekunden beendet.

Hinweis: Die meisten Messenger übertragen den Dateinamen nicht. So ergeben sich dann leider Dateinamen wie 0.csv und ähnliche.

Hinweis: Aktuelle Android-Version merken sich oft, mit welcher App eine CSV-Datei geöffnet wurde. Beim nächsten Vorkommen solch einer Datei wird automatisch die früher verwendete App aufgerufen. Das ist schwer abstellbar. Gehen sie in solchen Fällen in die Einstellungen von Android, dort auf Apps (Anwendungsmanager) und klicken dort auf die App, die automatisch von Android geöffnet wurde (z. B. ). Klicken Sie dort auf Als Standard festgelegt und dann auf Standardwerte löschen. Damit vergisst Android die Kopplung (stellt sie aber gern beim nächsten Aufruf wieder her).

GPX-Datei erzeugen NEU

GPX-Dateien speichern Wegpunkte in einem für Karten- und Navi-App's lesbaren Format. Im Internet finden sie viele Beispiele für Wander- und Rad- und andere Touren.

legt von allen Funden eine GPX-Datei an die die Positionen der Pilze inkl. Pilznamen enthält. Viele Karten- und Navi-App's stellen alle darin enthaltenen Punkte als Favoriten, Wegpunkte oder Sehenswürdigkeiten dar. Die GPX-Dateien nennen sich meist Track-oder Wegpunkt-Dateien.

Klicken sie zum Erstellen einer GPX-Datei oben rechts in der Fundliste auf den Text GPX. Werden sie gefragt, ob sie eine GPX-Datei erstellen möchten, so klicken sie auf JA. Anschließend wählen sie, ob sie die GPX-Datei auf einer der Karten- oder Navi-App's auf ihrem Smartphone anzeigen möchten. Klicken sie auch hier auf JA, so wird die GPX-Datei direkt an ihre Karten- bzw. Navi-App weitergereicht und dort angezeigt.

Hinweis: Es werden nur Wegpunkte von Funden angelegt, bei denen der Fundort (GPS-Position) mit gespeichert wurde. Alle anderen Funde können nicht übernommen werden.

Hinweis: Je nach Einstellung (Startseite / Einstellungen / Pilznamen-Darstellung / Reihenfolge) werden deutsche oder wissenschaftliche Pilznamen gespeichert und angezeigt.

Hinweis: Die GPX-Dateien werden im Verzeichnis [interner Speicher]/MeinePilze/GPX gespeichert.

GPX-Daten auf Karte anzeigen NEU

Viele Karten- und Navi-App's zeigen GPX-Dateien an. Die in den GPX-Dateien aufgeführten Wegpunkte werden als Favoriten, Wegpunkte, Sehenswürdigkeiten oder Meine Punkte angezeigt.

Nach dem Speichern der GPX-Datei (siehe GPX-Datei erzeugen) werden sie gefragt, ob sie die GPX-Daten mit einer Karten- bzw. Navi-App angezeigt bekommen möchten. Klicken sie hier auf JA. Alle Karten-App's werden dann sofort gestartet. OsmAnd, Locus und Ape Map übernehmen die GPX-Daten, OruxMaps nicht.

OsmAnd

OsmAnd übernimmt die GPX-Daten sofort und zeigt sie an.

Locus Map

OsmAnd übernimmt die GPX-Daten sofort und zeigt sie an.

OruxMaps

OruxMaps übernimmt die GPX-Daten nicht. Rufen sie in der App das Hauptmenü (drei waagerechte Striche, oben links) auf, dort Track-/Routenwerkzeuge und dort KML-/GPX-Route laden. Suchen sie den Ordner [interner Speicher]/MeinePilze/GPX und klicken auf die gewünschte GPX-Datei.

Ape Map

Ape Map übernimmt die GPX-Daten sofort und zeigt sie an.

Maps (Google)

Google-Maps unterstützt GPX- und KML-Dateien derzeit (Juli 2018) nur auf dem Umweg über einen PC mittels MyMaps. Siehe Google/MyMaps. Das ist für den sofortigen Offline-Einsatz auf dem Smartphone nicht geeignet, zumal die Karten in der Regel auch keine Details, wie Waldwege etc. enthalten.

 

Früher gespeicherte GPX-Dateien suchen sie mit einem Datei-Manager im Ordner [interner Speicher]/MeinePilze/GPX. Klicken sie dort auf eine der GPX-Dateien. Je nach Einstellung gelangen sie dann sofort in ihre Karten-App oder werden gefragt, welche App sie verwenden möchten.

Hinweis: GPX-Dateien werden von den Karten- bzw. Navi-App's meist permanent gespeichert. D. h. jedes Mal wenn sie eine GPX-Datei an die Karten-App übergeben, übernimmt diese die darin enthaltenen Daten und speichert sie in ihrem eigenen Speicherbereich. Diese Daten werden permanent angezeigt und sind ausserhalb der Pilzsaison eher lästig. Es ist zum Teil recht kompliziert, die GPX-Dateien dort wieder zu löschen. Mehr dazu lesen sie unter GPX-Daten in Karten-App löschen.

Hinweis: Manche Karten-App's (z. B. Locus Map) erlauben auch das Anzeigen der Wegpunkte (Funde) ohne Speichern.

Wunsch: Sind sie mit weiteren für Fundlisten geeigneten Karten- bzw. Navi-Apps vertraut, so würde ich mich über einen geeigneten Hilfetext zum hier Einfügen sehr freuen.

GPX-Daten in Karten-App löschen NEU

Viele Karten- bzw. Navi-App's speichern GPX-Daten lokal in ihrem eigenen Speicherbereich und zeigen sie dauerhaft an. Wer sich viele Funde anzeigen lässt, sieht dann reichlich Wegpunkte. Das ist ausserhalb der Pilzsaison ziemlich lästig. Es ist zum Teil recht kompliziert, die GPX-Dateien dort wieder zu löschen. Dazu einige App-spezifische Tipps:

OsmAnd

Klicken sie auf die drei waagerechten Striche (unten rechts), um ins Einstellmenü der App zu gelangen.

Tracks (GPX-Datei) anzeigen: Klicken sie auf Karte konfigurieren. Im Unterpunkt Anzeigen gibt es den Punkt GPX-Track... mit dem sie wählen können, welche GPX-Dateien angezeigt werden sollen.

Tracks (GPX-Datei) löschen: Klicken sie auf Meine Orte und dort auf ALLE TRACKS. Ein Klick auf Mülleimer öffnet das Löschmenü. Jetzt können sie wählen welche Tracks (GPX-Dateien) sie wieder löschen möchten.

Tracks (GPX-Datei) mit Dateimanager löschen: Suchen sie mit einem Dateimanager den Ordner Android und dort den Unterordner data, dort net.osmand.plus, dort files, dort tracks und dort import. Löschen sie hier alle GPX-Dateien, die sie nicht mehr benötigen.

Locus Map

Klicken sie auf die drei waagerechten Striche (oben links), um ins Einstellmenü der App zu gelangen.

Tracks (GPX-Datei) anzeigen: Klicken sie auf Tracks oder auf Punkte, je nachdem, wie sie die GPX-Daten importiert haben. Hier wählen sie, was sie anzeigen möchten.

Tracks (GPX-Datei) löschen: Klicken sie Tracks oder auf Punkte, je nachdem, wie sie die GPX-Daten importiert haben. Hier wählen sie, was sie löschen möchten.

Tracks (GPX-Datei) mit Dateimanager löschen: Das ist nicht möglich, weil die Wegpunkte in die App-eigene Datenbank eingebunden werden.

OruxMaps

Klicken sie auf die drei waagerechten Striche (oben links), um ins Hauptmenü der App zu gelangen.

Tracks (GPX-Datei) anzeigen: Klicken sie Wegpunkte und dort auf Routen-WPe. Es wird eine Liste alle Wegpunkte angezeigt und sie können für jeden Wegpunkt / Fund eine Aktion auswählen.

Tracks (GPX-Datei) löschen: Klicken sie auf Tracks/Routen und dort auf Routen/WPe bereinigen. Dann werden alle Wegpunkte gelöscht.

Tracks (GPX-Datei) mit Dateimanager löschen: Suchen sie den Ordner [interner Speicher]/oruxmaps/tracklogs/ oder [Mikro-SD-Karte]/Android/data/com.orux.oruxmaps/files/tracklogs/ . Löschen sie hier alle GPX-Dateien, die sie nicht mehr benötigen. Meistens sind die Wegpunkte aber in einer der dort aufgeführten Datenbanken hinterlegt. Dann können sie sie nur über den vorgenannten Punkt innerhalb von OruxMaps löschen.

Ape Map

Klicken sie auf die MENU (unten links), um ins Hauptmenü der App zu gelangen.

Tracks (GPX-Datei) anzeigen: Klicken sie unten auf das Symbol TRACK, dort auf Track öffnen. Dort wählen sie die gewünschte GPX-Datei aus.

Tracks (GPX-Datei) löschen: Klicken sie unten auf das Symbol TRACK, dort auf Track öffnen, dort auf den Pfeil rechts neben dem Dateinamen und dort auf Löschen. Dann wird die GPX-Datei gelöscht.

Tracks (GPX-Datei) mit Dateimanager löschen: Suchen sie mit einem Dateimanager den Ordner Android und dort den Unterordner data, dort wmdev.apps.navBrowser, dort files, dort navbr und dort tracks. Löschen sie hier alle GPX-Dateien, die sie nicht mehr benötigen.

Wunsch: Sind sie mit weiteren für Fundlisten geeigneten Karten- bzw. Navi-Apps vertraut, so würde ich mich über einen geeigneten Hilfetext zum hier Einfügen sehr freuen.

GPS-Genauigkeit

Die Position kann entweder über die GPS-Satelliten oder über mobile Netzwerke und WLAN ermittelt werden.

GPS ist sehr genau (5 bis 10 Meter sind erreichbar) erfordert aber freien Blick zum Himmel zum Empfang der Satelliten. Zwischen Hochhäusern und in tiefen Gebirgstälern geht das sehr schlecht.

Mobile Netzwerke und WLAN findet man im städtischen Bereich und kaum im Wald. Sie sind im Prinzip viel ungenauer (einige 10 Meter sind erreichbar, im Wald einige 100 Meter) funktionieren aber ganz gut in dicht besiedelten Gebieten wie z.B. Stadtparks.

Ich empfehle beide Empfangsarten einzuschalten. Der Empfangsalgorithmus sucht sich dann das beste heraus.

Fundliste am PC bearbeiten

Alle Fundlisten werden als CSV-Dateien (Comma-Separated Values) gespeichert, siehe CSV-Dateiaufbau. Das Trennzeichen zwischen den Feldern ist das Semikolon ";". Es darf deshalb nicht im Text vorkommen und wird automatisch durch Doppelpunkt ":" ersetzt. Sonderzeichen sollten vermieden werden. Viele Programme, wie Word, Excel, Access, Open Office, Libre Office und andere erlauben das einfache Importieren dieses Dateityps. Es wird ein westeuropäischer Zeichensatz verwendet, den auch Windows-Rechner sofort verstehen, siehe Zeichensatz.

Verbinden sie ihren PC über USB oder WLAN mit ihrem Android-Gerät und lesen sie die Fundlisten-Dateien aus. Sie befinden sich auf der internen SD-Karte im Ordner MeinePilze/Fundlisten und enden alle mit der Dateiendung "csv", wie z.B. "FL140227.csv".

Tipp zu Word 2007 Word NICHT starten!, mit Dateiexplorer die Datei suchen, Rechtsklick auf die Datei (z.B. FL140227.csv), Öffnen mit wählen, Microsoft Office Word wählen, es erscheint die Dateikonvertierung, Textcodierung Windows (Standard) wählen, ok, gesamten Text markieren (z.B. mit Strg-A), Einfügen Tabelle, Text in Tabelle umwandeln mit Spaltenanzahl = 13 (früher 9) und Text trennen mit Semikolons, ok. Zum schöner Aussehen erneut alles markieren, Start, Schriftart Calibri wählen, nun Tabelle nach Belieben anpassen.

Tipp zu Excel 2007 Excel starten, Datei öffnen (z.B. FL140227.csv), zum schöner Ansehen gesamten Text markieren (z.B. mit Strg-A), Doppelklick auf die Trennlinie zwischen Feld A und B.

Tipp zu Access 2007 Access starten, Datei öffnen, Dateiendung Alle Dateien *.* wählen, Datei anklicken (z.B. FL140227.csv), es erscheint der Textverknüpfungsassistent, Mit Trennzeichen, Weitere (nicht weiter!), Trennzeichen: Semikolon" und "Datumsreihenfolge: TMJ" und "Keine 4-stelligen Jahreszahlen" und "Führende Nullen in Datumswerten", ok, weiter, Trennzeichen: Semikolon und Erste Zeile enthält Feldnamen, weiter, Bei Feldname Datum als Datentyp: Datum/Uhrzeit, weiter, Fertig stellen, Doppelklick auf Tabelle öffnet diese. Zum schöner Ansehen gesamten Text markieren (z.B. mit Strg-A), Doppelklick auf die Trennlinie zwischen Feld Datum und Zeit.

Tipp zu Open Office Writer (entspricht Word) Open Office Writer starten, Datei öffnen (z.B. FL140227.csv), es erscheint der Textimport, Zeichensatz Westeuropa (Windows-1252/Win-Latin 1) wählen, Trennoptionen Getrennt, nur (!) mit Semikolon, NICHT mit Komma, ok, es öffnet sich Open Office Calc und stellt die fertige Tabelle dar.

Tipp zu Open Office Calc (entspricht Excel) Open Office Calc starten, Datei öffnen (z.B. FL140227.csv), es erscheint der Textimport, Zeichensatz Westeuropa (Windows-1252/Win-Latin 1) wählen, Trennoptionen Getrennt, nur (!) mit Semikolon, NICHT mit Komma, ok.

CSV-Dateiaufbau

Die CSV-Datei (CSV = Comma Separated Values) ist eine zeilenweise aufgebaute Tabellendatei im Textformat. Die erste Zeile enthält die Spaltennamen, alle weitere Zeilen jeweils einen Fundlisteneintrag. In jeder Zeile werden die einzelnen Felder (Spalten) durch Semikolons voneinander getrennt. Dieses einfache Format verstehen die meisten Office- und Tabellenbearbeitungsprogramme.

Felddefinitionen

Bis einschließlich Version V2.0.32 (bis Ende August 2016) wurden in der Fundliste die 9 Spalten Datum bis Bemerkung gespeichert, seit Sept. 2016 sind die Positionsdaten als Spalten Breitengrad bis MTB hinzugekommen, die Fundlisten sind jetzt 13-spaltig. Außerdem wurde die Zeit um Sekundenwerte erweitert.

Datum im Format tt.mm.jj
Zeit im Format hh:mm ab September 2016 als hh:mm:ss
RefNr als Zahl zwischen 1 und 99999 (ohne Vornullen)
Wiss.Name z.B. als Kuehneromyces mutabilis
Autor z.B. als (J.C.Schaeffer 1774:E.M.Fries 1821) Singer & Smith 1946
Deut.Name z.B. als Stockschwämmchen
Finder z.B. als Susanne
Bestimmer z.B. als Peter
Bemerkung z.B. als an altem Buchenstubben

Breitengrad als nn,nnnnnn z.B. als 52,123456 (neu ab Sept. 2016)
Laengengrad als nn,nnnnnn z.B. als 10,123456 (neu ab Sept. 2016)
Genauigkeit als Positionsfehler in Metern z.B. 17 (neu ab Sept. 2016)
MTB mit Messtischblattnummer (4-stellig), Quadrant 1...4, Minutenfeld 1...15, z.B. MTB3729 Q2 MF5 (neu ab Sept. 2016)

Alle Felder können auch leer sein, dann wird sofort das Semikolon als Trennzeichen gesetzt. Der Breiten- und Längengrad wird zu 0,000000 und die Genauigkeit zu 0.

Die GPS-Positions-Daten werden als Breitengrad (Latitude, zählt bei uns von Süd nach Nord) und Längengrad (Longitude, zählt von West nach Ost) übermittelt. Das verwendete Koordinatensystem ist WGS84.

Messtischblätter (MTB) sind genormte Kartenabschnitte mit einer Breite von 1/10 Grad (Süd/Nord-Richtung, ca. 11,6 km) und einer Länge von 1/6 Grad (West/Ost-Richtung, ca. 11,3 km), wie sie auch im Handel erhältlich sind. Sie haben eine 4-stellige Kartennummer. Die ersten beiden Ziffern zählen von Nord nach Süd, die letzten beiden von West nach Ost. Die Nummern gelten nur in Deutschland, andere Länder verwenden meist andere Systeme. Da das Kartensystem auf einer Kugelabbildung beruht, enthalten gedruckte Karten meist etwas andere Abmessungen.

Enthält eine Karte mehrere Messtischblätter, so benennt die im Titel angegebene Nummer das MTB unten links in der Kartendarstellung. Karten im Maßstab 1:25.000 zeigen meist genau ein Messtischblatt (z. B. 3728 Braunschweig). Karten im Maßstab 1:50.000 enthalten 4 Messtischblätter (z.B. L3326 Celle, mit MTB 3326 unten links). Karten im Maßstab 1:100.000 stellen 16 Messtischblätter dar (z.B. C3926 Braunschweig, mit Blatt 3926 unten links).

Ein Messtischblatt wird in 4 Quadranten (Q) aufgeteilt. Liegt es mit Norden nach oben, so ist der 1. Quadrant oben links, der 2. rechts daneben, der 3. links unten und der 4. rechts unten.

Jeder Quadrant wird in 15 Minutenfelder (MF) aufgeteilt. Liegt Norden oben, so wird es in 5 Minutenfelder in West/Ost-Richtung und in 3 Minutenfelder in Nord/Süd-Richtung aufgeteilt. Links oben ist also MF1, rechts oben MF5, links unten MF11, rechts unten MF15.

Beispieldatei

Beispielsweise enthält die Fundlistendatei FL160825Okeraue.csv mit vier Funden folgende Einträge:

Datum;Zeit;RefNr;Wiss.Name;Autor;Deut.Name;Finder;Bestimmer;Bemerkung;Breitengrad;Laengengrad;Genauigkeit;MTB
25.08.16;14:25:17;1224;Polyporus varius;(Pers. 1796) Fr.1821;Löwengelber Porling;Heike;Klaus;an liegendem Ast;52,123456;10,123456;12;MTB3729 Q2 MF5
25.08.16;14:27:36;3832;Bolbitius titubans;(Bull. 1789: Fr. 1821) Fr. 1838;Gold-Mistpilz;Peter;Klaus;am Boden;52,654321;10,654321;4;MTB3729 Q3 MF14
25.08.16;14:34:56;1556;Xerocomellus chrysenteron;(Bull. 1791) Sutura 2008;Rotfußröhrling;Heike;Heike;im Moos;0,000000;0,000000;0;
25.08.16;14:36:05;1556;Xerocomellus chrysenteron;(Bull. 1791) Sutura 2008;Rotfußröhrling;;;;0,000000;0,000000;0;

Zeile 1 enthält die Feldnamen, Zeile 2 und 3 Funde mit allen Angaben inkl. Positionsdaten, Zeile 4 alle Angaben außer Positionsdaten und Zeile 5 reine Funddaten ohne Finder, Bestimmer, Bemerkung und ohne Positionsdaten.

Hinweis: Ab Juli 2017 hat sich ein Feldname geändert: Der Autorenname befindet sich jetzt im Feld Autor, früher hieß dieses Feld Entdecker. Es befindet sich aber an gleicher Position.

Zeichensatz

Die App verwendet einen Westeuropäischen Zeichensatz, wie er unter Windows üblich ist. Er ist kompatibel zu den Westeuropäischen Zeichensätzen wie ISO 8859-x, cp1250, cp1252, Latin-1, ANSI und einigen anderen. Damit entfällt die lästige Konvertierung vom internationalen Unicode-Zeichensatz UTF-8, der bei Linux und damit auch unter Android Verwendung findet.

Datenschutz

Die App verarbeitet Positionsdaten nur lokal in den Fundlisten. Sie sendet keinerlei Positionsdaten ins Internet, sondern speichert sie lediglich lokal in den Fundlisten im Verzeichnis .../MeinePilze/Fundlisten/.

Der reine GPS-Empfang gibt ebenfalls keine Positionsdaten bekannt. Er benötigt lediglich freie Sicht auf den Himmel, um wie ein Radio Positionsdaten empfangen zu können. GPS ist in der Regel erheblich genauer als Positionsbestimmung über Mobile Netze und WLAN (network).

Positions-Empfang über Mobile Netze und WLAN ermittelt ihre Position über externe Dienste und verrät damit immer ihre Position. Das Gerät erfasst die Empfangsfeldstärke der Netze, sendet sie an Google o.ä. und erhält von dort die daraus errechnete Position. Im Wald ist diese Art der Positionsbestimmung sehr ungenau, in Städten hingegen schön schnell und auch recht genau.

Online-Karten-App's geben ihre Positionsdaten ebenfalls immer weiter, allein schon um passende Kartenabschnitte herunterladen zu können. Sie sind im Wald mit unzureichendem Internetempfang nicht nutzbar.

Offline-Karten-App's verwenden gern eine Online-Positionssuche und übermitteln dabei ihre Position. Manchmal ist das abschaltbar. Sie sind im Wald auch ohne Internetempfang gut nutzbar.

Ausschalten von WLAN und Mobile Daten in den Grundeinstellungen ihres Gerätes verhindert jegliche Datenübertragungen ins Internet. Sie können dann jedoch auch kein WhatsApp oder andere Internetdienste nutzen.

Ihr Telefonprovider kennt ihre Position solange sie im Mobilfunknetz eingeloggt sind, um telefonieren zu können. Das hat aber nichts mit irgendeiner App zu tun.